Die Juniorwahl 2019

Von dem 10.05.2019 bis zum 16.05.2919 fand an unserer Schule die Juniorwahl 2019 statt. Diese wurde bezüglich der Europawahl 2019 veranstaltet. Was aber ist die Juniorwahl und noch viel wichtiger, wie ist sie ausgefallen und wie sind die Ergebnisse zu deuten?

Juniorwahl? Was ist das eigentlich?

Die Juniorwahl ist eine Simulation eines richtigen demokratischen Wahlablaufes, der hauptsächlich für Schüler*innen gestaltet wurde, die noch nicht das Wahlalter erreicht haben. Das Ziel der Juniorwahl ist es, bei den eben genannten Schüler*innen die politische Bildung zu erweitern und zu zeigen, wie eine Wahl eigentlich stattfindet. Es finden Landtags-, Bundestags- und Europawahlen als Juniorwahlen statt. Die Juniorwahl findet bereits seit 1999 statt und ist bis heute das größte Schulprojekt Deutschlands, bislang gab es 55 Juniorwahlen, davon waren 45 Landtagswahlen, 5 Bundestagswahlen und 5 Europawahlen, von letzteren fanden 3 in Deutschland, eine in Polen und eine in Österreich statt. Die Juniorwahl ist ein gemeinnütziges Projekt und wird aus dem öffentlichen und dem privaten Raum gefördert. Sie wird von dem 1998 gegründeten Verein Kumulus e.V. veranstaltet, dessen Interesse es ist Bildung, Erziehung, Kunst und Kultur zu fördern.

Die Juniorwahl an unserer Schule

An unserer Schule nahmen 512 Schüler*innen an der Juniorwahl teil. Zwei unserer Redakteure begleiteten und analysierten den Wahlablauf der Juniorwahl.

Von den 512 Schüler*innen wählten 131 die Grünen, damit bekamen die Grünen an unserer Schule, mit Abstand, die meisten Stimmen, dies liegt höchstwahrscheinlich an den aktuellen „Fridays for Future“ Demonstrationen, bei denen Schüler*innen gegen die aktuelle Klimapolitik demonstrieren und eine Verschärfung der Klimagesetze fordern.
Den zweiten Platz belegte die SPD mit 52 Stimmen. Dass die SPD den zweiten Platz belegte, könnte man damit erklären, dass es bei den Jugendlichen einen Linksruck gab. Daran sind vermutlich die AfD und auch die „Fridays for Future“ Demonstrationen Schuld.
Bronze bekam die CDU/CSU mit 41 Stimmen. Dies ist ein eher schlechtes Ergebnis für die alte Volkspartei, aber trotzdem besser als erwartet nach den „Fridays for Future“ Demonstrationen und den Demonstrationen gegen Artikel 11 und 13 des neuen EU-Urheberrechtsgesetzes, an denen zu großen Teilen Jugendliche teilnahmen. Die zudem auch noch nur mager mit Phrasen bezüglich einer neuen Klimapolitik abgespeist wurden und als Bots und gekauft bezeichnet wurden, bezüglich der Demonstrationen gegen Artikel 11 und 13.
Die AfD ging mit 32 Stimmen aus der Juniorwahl hervor. Auch hier ist es ein eher interessantes Ergebnis, da dieses höher als erwartet ist, wenn man den Linksruck bei den meisten Jugendlichen miteinbezieht.
Die FDP erhielt 24 Stimmen.
Die Tierschutzpartei bekam 16 Stimmen, diese könnte man ein weiteres Mal den „Fridays for Future“ Demonstrationen zuschreiben, da ein besserer Klimaschutz auch besser für die Tiere wäre.
Die Partei ging mit 15 Stimmen aus der Wahl hinaus, dies könnte man damit erklären, dass die Partei sich einer gewissen Beliebtheit bei den Jugendlichen erfreut. Das gleiche gilt auch für die Piraten, die 11 Stimmen bekamen. Die NPD erhielt ebenfalls 11 Stimmen. Die restlichen 46 Stimmen bekamen eher die verhältnismäßig kleinen Parteien. Die Möglichkeit, sich auch vor dem 18. Lebensjahr in die Europawahl einzubeziehen, haben die Schüler*innen mit Begeisterung angenommen und auch insgesamt war die Juniorwahl ein großer Erfolg.

 

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